Lange haben wir darauf gewartet, uns wieder mit offenem Gesicht im Gottesdienst begegnen zu dürfen. Das ist seit Montag, 22. Juni nun wieder möglich. Zwar werden wir die aktuelle Anmeldepraxis noch weiter führen und auch Anwesenheitslisten erstellen müssen, aber während des Gottesdienstes, am Platz, darf der Mund-Nasen-Schutz nun abgenommen werden.

Endlich können wir uns zum Friedensgruß wieder ein sichtbares Lächeln zuwerfen. Endlich können wir während der Messe wieder frei durchatmen und befreit singen. Und gerade für den Prediger ist es ein Geschenk, wieder in die Gesichter seiner Zuhörer schauen zu können. Was das bedeutet, merkt man erst, wenn es einem eine Zeit lang genommen ist.

Auch das Gemeindeleben kann langsam wieder anlaufen. Für unsere Pfarrheime wird gerade ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet und für jedes Pfarrheim ein Maßnahmenteam gebildet, das die Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen veranlasst und auch überwacht.

Am 7. Juli kehren wir wieder zu den regulären Öffnungszeiten des Pfarrbüros zurück. Auch hier gelten die entsprechenden Hygienebestimmungen.

Normalität ist das noch lange nicht. Wir werden uns noch länger auf Einschränkungen einstellen müssen. Und wie es genau weiter geht, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen. Jedenfalls werden wir uns bemühen,  unsere Praxis immer zeitnah den aktuell gültigen Regeln und Bestimmungen anzupassen.

Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen eine gute Zeit!

Bernd Weidner
Pfarrer